Mehr als die Hälfte der Hunde und Katzen ist übergewichtig — und das verkürzt still das Leben und belastet Gelenke und Herz. Die gute Nachricht: mit den richtigen Portionen und etwas Bewegung nehmen Tiere sicher ab. So erkennst du es und so gehst du vor.
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Nutze den einfachen Körperzustands-Check: streiche über die Rippen — du solltest sie unter einer dünnen Schicht leicht fühlen, wie den Handrücken. Von oben sollte hinter den Rippen eine Taille sichtbar sein. Von der Seite sollte der Bauch nach oben ziehen, nicht durchhängen. Versteckte Rippen und keine Taille = Übergewicht.
Warum es zählt
Übergewicht erhöht das Risiko für Gelenkprobleme und Arthrose, Diabetes (besonders bei Katzen), Herzbelastung und ein kürzeres Leben. Selbst 1-2 kg zu viel sind bei einem kleinen Tier anteilig viel. Abnehmen schenkt oft gesunde, aktive Jahre.
So hilfst du beim Abnehmen
Drei Hebel wirken zusammen:
- Portionen abmessen — Futter wiegen, nicht schätzen, und auf das Zielgewicht füttern, nicht auf das aktuelle.
- Auf ein Diätfutter umstellen — weniger Kalorien, mehr Ballaststoffe und Protein, damit sie satt bleiben und Muskeln erhalten.
- Leckerlis unter 10% der Tageskalorien halten und sanfte Aktivität ergänzen — Spaziergänge für Hunde, Spiel für Katzen.
Ein sicheres Abnehmtempo
Langsam und stetig ist am sichersten: ziele auf etwa 1-2% des Körpergewichts pro Woche. Crash-Diäten sind gefährlich — besonders Katzen können ernste Leberprobleme entwickeln, wenn sie zu schnell abnehmen. Alle 2-3 Wochen wiegen und anpassen.
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Wie schnell sollte mein Tier abnehmen?
Etwa 1-2% des Körpergewichts pro Woche. Schneller ist unsicher — besonders bei Katzen, die bei raschem Verlust Leberprobleme riskieren.
Wie viele Leckerlis sind okay?
Halte Leckerlis unter 10% der Tageskalorien und ziehe sie von den Mahlzeiten ab. Nutze kleine, kalorienarme Leckerlis oder Stücke des eigenen Futters.
Welche Bewegung hilft?
Für Hunde zwei zügige Spaziergänge täglich; für Katzen mehrmals täglich kurze Spieleinheiten mit Angel oder Laser. Steigere langsam.